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Der Muroto-Anan-Kaigan-Quasi-Nationalpark

Der Muroto-Anan-Kaigan-Quasi-Nationalpark

Der Muroto-Anan-Kaigan-Quasi-Nationalpark erstreckt sich über das Küstenstück zwischen dem südlichen Teil der Präfektur Tokushima bis zum Kap Muroto in der Präfektur Kōchi. Er zeichnet sich aus durch den Wechsel zwischen Sandstränden, steilen Felwänden und Riasküste. Hier und dort finden sich kapartige Aussichtsplätze, deren Ausblick über das Meer einem das Herz aufgehen lassen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die touristischen Attraktionen der vier Städte vor, welche sich in dem Quasi-Nationalpark befinden.

Der Muroto-Anan-Kaigan-Quasi-Nationalpark

Anan–Die östlichste Stadt auf Shikoku

Anan zeichnet sich aus durch ein mildes Klima und eine üppige Natur mit Meer, Bergen und Flüssen. Mit Hügelgräbern und der Awa-Marine kann man in der Stadt Historisches entdecken, und sie bietet die Gastfreundlichkeit von Orten auf dem Shikoku-Pilgerweg. Gleichzeitig werden hier hochmoderne LEDs für den internationalen Markt hergestellt.

Kap Kamoda

Kap Kamoda

Das weit in den Kii-Kanal hineinragende Kap Kamoda ist der östlichste Punkt von Shikoku. Der Ort ist bekannt dafür, dass hier die Sonne in Shikoku zuerst aufgeht. Besonders in Spätherbst und Winter kann man den sehr speziellen „Daruma-Sonnenaufgang“ bewundern. „Daruma“ ist ein japanischer Glücksbringer in der Form eines Omega (Ω). Auf dem Gipfel des dicht bewaldeten Berges an der Spitze des Kaps steht ein weißer Leuchtturm, der seit 1924 in Betrieb ist. Von der Aussichtsplattform des Leuchtturms kann man bis zum Kap Hino in der Präfektur Wakayama und bis zur Ōnaruto-Brücke schauen, und an manchen Tagen bis zur Insel Awaji-shima.

Das Monument „Wellengedicht“ (nami no uta)

Das steinerne Monument befindet sich neben dem Eingang des Weges zum Leuchtturm von Kap Kamoda. Das 2,6m hohe, 3,4m breite und 0,8m tiefe Kunstwerk mit den Motiven Wind und Wellen wurde von dem in Anan lebenden Steinhauer Fumiaki Ōtsu geschaffen. In der Aushöhlung einer Herzform haben zwei Erwachsene Platz sich hinzusetzen. Fern am Horizont liegt die Insel Ishima, ein Anblick, der zum gemeinsamen Träumen anregt.

Das Monument „Wellengedicht“

Das Kamodamisaki Thermalbad

Das Kamodamisaki Thermalbad

Kamodamisaki wird als das beste Thermalbad in der Präfektur Tokushima gepriesen. Das Wasser ist geruchlos, weich und fühlt sich sehr angenehm an, wofür es hochgeschätzt wird. Die Gestaltung des Außenbereichs „Meeresschildkröten-Therme“ wurde inspiriert von den Meeresschildkröten, die bei Kap Kamoda an Land gehen. Von hier kann man bis zur Stadt Tsubakidomari an der gegenüberliegenden Küste sehen, und von einer Erhöhung aus hat man einen wunderbaren Blick über das weite Meer bis zur Insel Awaji-shima. Nutzen Sie auch die kostenlose Fahrradausleihe, um die nähere Umgebung zu erkunden.

Tsubakidomari

Zwischen der Tachibana-Bucht und Kap Kamoda liegt eine in den Kii-Kanal ragende Halbinsel. Auf derem südlichen Teil liegt Tsubakidomari, ein langgestrecktes Fischerstädtchen zwischen Bergen und Meer. Die Straßen sind so eng, dass kaum zwei Autos aneinander vorbeifahren können, und auf beiden Seiten stehen die Häuser dicht gedrängt beieinander. Die traditionell gebauten Häuser mit den alten holzgeschnitzten Geländern verbreiten eine nostalgische Atmosphäre, die den Besucher die Menschlichkeit dieser Fischerstadt spüren lässt.

Tsubakidomari

Der Tsubaki-Park

Der Tsubaki-Park

In dem Park wachsen 3.000 Kamelien von über 700 japanischen und ausländischen Arten. Neben Pflanz-Anleitungen und Verkauf von Setzlingen findet in dem Park jeden März das Kamelien-Fest statt. Im Park gibt es Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants, in denen Sie frische Meeresfrüchte aus der Region genießen können. Nicht nur die Kamelien sind eine Augenweide. Der fantastische Rundblick vom Park aus zählt zu den offiziellen 88 Top-Aussichten der Präfektur Tokushima!

Die Insel Ishima

Die östlich von Kap Kamoda im Kii-Kanal liegende Insel hat einen Umfang von 9.5km und ca. 200 Einwohner. Das Wahrzeichen der Insel ist der kreideweiße Leuchtturm.

Im Juni schmücken die grazilen Blüten der einheimischen Ishima-Bambusgras-Lilie die Insel. Die von rauen Felsen gesäumte Küste ist sehr beliebt bei Anglern, die besonders nach  Punktierten Nagebarschen und Dunklen Meerbrassen trachten. Ihren Namen verdankt die Insel ihrer Form, die aus der Luft betrachtet aussieht wie ein japanisches „I“. Sind Sie reif für die Insel? Zu erreichen ist Ishima über den Hafen Kotaeshima , 5 Minuten zu Fuß vom JR Bahnhof „Awatachibana“ (Mugi Linie). Von dort verkehrt dreimal täglich ein Schiff nach Ishima.

Mugi–Die Stadt, die nach der Kuroshio-Meeresströmung duftet

Das Städtchen Mugi liegt mitten in der Natur, umgeben von Wäldern und Meer, es gibt gute Beobachtungsmöglichkeiten für Meerestiere. Vor Mugi im Meer liegt die Insel Tebajima, welche zu den „100 kultur-historisch wertvollsten Fischerdörfern, die es für die Zukunft zu erhalten gilt“ und zu den „100 malerischsten Orten Japans“ gezählt wird.

Die Insel Tebajima

Teba-shima liegt im Pazifik, 3,27km vor der Stadt Mugi. Mit einem Umkreis von 4km ist es eine sehr kleine Insel. Aufgrund der warmen Kuroshio-Meeresströmung beträgt die mittlere Temperatur über 17℃. Das milde Klima begünstigt selbst im Winter das Blühen der Erbsenpflanze, und es gibt viele einheimische subtropische Pflanzen wie Hibiskus oder Hakenlilie. Vom Leuchtturm aus hat man einen fantastischen Panorama-Blick über das Kishū-Gebiet im Osten, im Westen Muroto, den Pazifik im Süden und im Norden das Shikoku-Gebirge. Früher wurde die Insel auch „teha“ (Wellenhand) oder „deha“ (entstehende Welle) genannt.

Die Insel Tebajima

Die Architektur auf Tebajima

Die Architektur auf Tebajima

Um Windschäden zu verhindern, haben die Wohnhäuser eine geringe Traufenhöhe und traditionelle silbergraue Dachziegel und sehen aneinandergereiht sehr beeindruckend aus.. Viele der Häuser stammen noch vom Anfang der Meiji-Zeit (1870er Jahre). Es gibt heute nur noch sehr wenige Fischerdörfer aus dieser Zeit, die so gut erhalten sind. Auch gibt es hier sehr spezielle Fensterläden, die aus einer oberen und einer unteren Hälfte bestehen (manchmal existiert auch nur die untere Hälfte).  

Die untere Hälfte wird auch als Sitzbank benutzt, oder als Werkbank für die Reparatur von Fischereiwerkzeugen usw.

 

Auf Schusters Rappen: Der „Tebajima Rundweg“

Auf diesem Rundweg kann man eine wunderbare Wanderung um die gesamte Insel machen. Lassen Sie sich vom Retro-Look des Städtchens in die japanischen 50er Jahre versetzen. Genießen Sie diesen fantastischen Spaziergang am Meer. Der zentrale Touristenweg führt Sie auf einer Strecke von 1km vom Ankerplatz bis zum auf einer Bergspitze gelegenen Leuchtturm in 76,6m Höhe. Der Lichtschein des „Tebajima Leuchtturms“ ist 38km weit zu sehen.

Der Tebajima Rundweg

Die Inseln Ōshima und Tsushima

Die Inseln Ōshima und Tsushima

Die Inseln Ōshima und Tsushima sind äußerst belebt von zahlreichen Anglern, die zu jeder Jahreszeit dorthin pilgern. Dank der vor der Küste von Mugi fließenden Kuroshio-Meeresströmung gibt es eine reichhaltige Artenvielfalt an Meeresbewohnern, so z.B. Papageienfische, Nagebarsche, Süßwasserlachse, Junge Gelbschwänze, Bonito-Fische, Isaki und Meerbrassen.

Kolumne

Extrem Öko! Die Auto-freien Inseln

Noch heute fahren kaum Autos auf diesen Inseln. Daher gibt es meist nur Fußgängerwege, bei denen so genannte “nekoguruma” (Katzenkarren), spezielle Transport-Schubkarren, zum Lastentransport unentbehrlich sind. Diese Karren waren früher für die Frauen, deren Arbeit es war, am Gemeinschaftsbrunnen Wasser zu holen, eine große Erleichterung.

Die Gourmet-Küche von Mugi

Die einheimische Küche bietet eine umfangreiche Speisekarte, u.a. mit Insel-Fadennudeln, Muränen-Rettich-Eintopf, Oshi-Sushi, Buchweizennudeln mit Aori-Tintenfisch-Tinte, Burger mit frittiertem Tintenfisch, Minami-Awa-Reisschüssel und vielem mehr. Welches wird Ihr Lieblingsgericht?

Minami–Heimat der Meeresschildkröten

Minami ist eine Stadt, die historisch und kulturell viel zu bieten hat. Dem Stadtsymbol, der Meeresschildkröte, ist ein ganzes Museum gewidmet, und bei den unzähligen schildkrötigen Souvenirs hat man die Qual der Wahl.

Die Ōhama-Küste

Die Ōhama-Küste hat als Brutstätte der Meeresschildkröten weitreichende Berühmtheit erlangt. Jedes Jahr von Mitte Mai bis Mitte August kommen die Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier zu legen. Die traumhafte Küste wurde 1967 zum Nationalen Naturdenkmal deklariert, 1996 wurde sie aufgenommen in die Liste der „100 schönsten Küsten Japans“.

Die Ōhama-Küste

Das Hiwasa Meeresschildkröten-Museum „Caretta“

Das Hiwasa Meeresschildkröten-Museum „Caretta“

Hier können Sie alles über Schildkröten erfahren, während Sie echten Schildkröten beim Schwimmen zuschauen. In dem Museum finden Sie eine Ausstellung von Schildkröten aus der ganzen Welt, ein Aquarium mit Baby-Schildkröten, eine Übersicht über die Evolution der Schildkröten, eine Freiluft-Zucht, und sogar ein öffentliches Telefon in Form einer Schildkröte. Vom Aussichtspunkt des Museums haben Sie einen guten Blick auf die Ōhama-Küste, wo jedes Jahr zwischen Juni und August die Meeresschildkröten an Land kommen und ihre Eier legen. Mit ein bisschen Glück können Sie hier ein sehr ergreifendes Naturschauspiel live miterleben! 

Die Senba-Küste

Die Senba-Küste ist zu erreichen entweder über den Fußweg, der an der Hiwasa-Burg beginnt, oder über die Präfekturstraße „Minami Awa Sunline“. Diese 2km lange ins Inland ragende Steilküste entstand durch Verwerfungen und Erosion. Herausstechend ist der Felsen Senbagadake, mit 250 Metern der höchste Felsen an dieser Küste. Die plötzlich abfallende Felswand ist atemberaubend! Einen wunderbaren Blick hat man auch vom See-Kajak aus.

Die Senba-Küste

Bootsfahrt zu den Meeresschildkröten

Bootsfahrt zu den Meeresschildkröten

Besteigen Sie ein Fischerboot mit einem echten Fischer am Steuer, und stechen Sie vom Hiwasa-Hafen aus ins Meer. Die 13km lange, 40 minütige Bootsfahrt führt Sie vorbei am Tōri-Felsen, der Senba-Küste und an der gigantischen Ebisu-Höhle. Ein exquisites Fischer-Menü gibt es nur für Passagiere. 

Die Hiwasa-Burg

Auf einem Berg von 70m Höhe errichtete Hizen no Kami von Hiwasa die Burg als Festung gegen den einfallenden Chōsokabe Motochika von Tosa. Im Jahre 1585 wurde die Burg durch den einfallenden Hachisuka-Klan zerstört, und im September 1984 als Burgturm neu eröffnet. Die Besichtigung ist kostenlos, der Turm bietet eine tolle Aussicht.

Die Hiwasa-Burg

Der Tempel Yakuōji

Yakuōji

Der Yakuōji-Tempel ist Nummer 23 auf der 88-Tempel Shikoku Pilgerfahrt. Hier gibt es eine Brücke, bei der man durch das Ablegen einer 1-Yen Münze Böses abwenden kann, und in der Haupthalle ist eine rückwärtsgewandte Buddha-Statue. Außerdem gibt es einen Brunnen mit radiumhaltigem Heilwasser, und vieles mehr zu entdecken.

Die Präfekturstraße „Minami Awa Sunline“

Die 18km lange Straße verbindet die Städte Hiwasa und Mugi und bietet einen fantastischen Blick auf den Pazifik. Von einem Aussichtspunkt aus kann man einen Teil der Senba-Küste überblicken. An Wochenende und zu Feiertagen ist die Straße sehr beliebt bei Auto- und Motorradfahrern, welche sich an der tollen Landschaft von Meer, Bergen und Flüssen erfreuen. Manchmal kann man sogar Affen sehen. 

Kaiyō–Die östlichste Stadt der Präfektur Tokushima

Bei Kaiyō münden einige Flüsse, die den üppig grünen Bergen hier entspringen, wie z.B. der Kaifu, in den Pazifik. Der Stolz der Stadt sind die wunderschöne blaue Bucht und eine Landzunge. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Insel Takegashima, wo es ein Korallenriff gibt und Myriaden von subtropischen Fischen. Ob eine Fahrt mit dem Boot oder mit dem Kayak, hier gibt es viel zu erleben! 

Takegashima Meerespark

Diese Küstenlandschaft mit ihren zahlreichen im Meer verstreuten Inselchen mit dem südländischen Flair gilt als Höhepunkt des Muroto-Anan-Kaigan-Quasi-Nationalparks. Die mit Brücken verbundenen Inseln sind aufgrund ihrer Thunfischvorkommen beliebte Anglerplätze. 21 Korallenarten und allerlei bunte Tropenfische schmücken den Meeresgrund.

Das Touristenschiff Blue Marin

Dieses Touristenschiff umrundet die Insel Takegashima in 45 Minuten. Vom Deck aus hat man einen tollen Rundblick, und man kann sich am Duft der Kuroshio Meeresströmung erquicken. Im Schiffsrumpf sind Glasfenster eingelassen, von wo man die schönen Korallenriffe und Tropenfische prima beobachten kann. Erleben Sie das Gefühl, durch das Meer zu spazieren!

Das Touristenschiff Blue Marin

Aktiv das Meer erleben

Aktiv im Meer

Entdecken Sie von Zeit und Wellen merkwürdig geformte Felsen, und genießen Sie die Meereslandschaft mit vielen schönen Inselchen bei einer Tour mit dem Meer-Kajak. Erforschen Sie Korallen und Tropenfische beim Tauchen und Schnorcheln. Der Takegashima Meerespark wird sie bezaubern! Bei der Mündung des Kaifu-Flusses liegt der berühmte Surfspot „Kaifu Point“, ein Mekka für Wellenreiter aus ganz Japan.

Die Mitoko-Bucht

Die Mitoko-Bucht mit ihrem kristallklaren Wasser wird auch „Juwel der Südsee“ genannt. An der bildschönen Riasküste ragen Felsen mit wundersamen Formationen ins Meer, darunter der Eboshi-Felsen, der Butō-Felsen und der Kaburi-Felsen.

Die Mitoko-Bucht

Der Maze no Oka Campingplatz

Maze no Oka ist einer der beliebtesten und größten Campingplätze auf Shikoku. Er liegt auf einer Anhöhe, die einen tollen Blick über die Asakawa-Bucht gewährt. Übernachten kann man in Hütten, oder man zeltet auf einem Privatplatz oder dem Sammelzeltplatz. Auch für Tagesbesucher hat der Campingplatz viel zu bieten: Es gibt ein Grillhaus, eine Sporthalle, einen Whirlpool, eine Ausleihe von Sportgeräten und vieles mehr. Das gesamte Areal umfasst eine Fläche von 7ha. Die einzelnen Camping-Bereiche sind 100-120m2 groß, und bieten genügend Raum für Einzelpersonen oder sogar große Gruppen.